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Der Allerheiligenstriezel wird in weiten Teilen Österreichs von Tauf- und Firmpaten zu Allerheiligen ihren Patenkindern geschenkt. Der Ursprung des Allerheiligenstriezels geht vermutlich  auf einen Trauerkult zurück wobei man sich die geflochtenen Haare abschnitt um seine Trauer auszudrücken. Der Striezel sollte auch was besonders sein und sich vom alltäglichem abheben.  So einfach war es mal sein Taufkind glücklich zu machen, heute muss es da meist wohl ein wenig mehr sein.

Zutaten

  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Würfel Germ
  • 100g Sojamargarine
  • 250ml Hafrdrink
  • 20g Vanillezucker
  • Abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 100g Rosinen
  • 50g gehackte Mandeln
  • 200ml Orangensaft
  • 1 Prise Salz

 

Für den Zuckerguss

  • 125 g Staubzucker; gesiebt
  • 2 Tl. Wasser
  • 2 Tl. Zitronensaft

Die Rosinen mit Orangesaft einweichen und drei –vier Stunden stehen lassen, abseihen. Die Hälfte der lauwarmen Hafermilch mit der Germ und einer Prise Zucker verrühren bis sich die Germ auflöst. Zudecken und 15 Minuten gehen lassen.

Die restliche Hafermilch erwärmen und die Butter und Zucker darin auflösen. Die Zitronenschale und den Vanillezucker dazugebe. Mehl mit einer Prise Salz und allen übrigen Zutaten in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Zudecken und 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ich schalte dafür gerne das Backrohr für 10 Minuten auf 40 °C ein, schallte es ab und stell den Teig ins Rohr und lass ihn darin gehen.

Den Germteig noch einmal durchkneten und in fünf gleich große Stücke teilen. Die Teiglinge zu Strängen formen und daraus einen Striezel flechten

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Striezel darauf legen und mit etwas Sojamararine bestreichen und im vorgeheiztem Backrohr bei 180°C ca. 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für den Zuckerguss den Staubzucker mit Wasser und Zitronensaft verrühren und den Striezel damit einpinseln.

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