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Ihr seht schon momentan bin ich in meiner Curry Phase. Bei mir kommt der Gusto nach Curry in Schüben dann liebe und brauche ich es  einfach. Ich steh auf dieses Gericht auch wenn Wildreis pur nicht Jedermanns Sache ist. Das Curry lässt sich leicht abwandeln und wer keinen Kürbis mehr zu Hause hat der kann stattdessen zum Beispiel Karfiol und Kartoffelstücke oder Sojaschnetzel verwenden. Dazu gehört natürlich ein herrlich frisches selbstgemachtes Nan das ganz einfach selbst herzustellen ist und auf jeden Fall um einiges besser schmeckt als die gekauften Dinger zum Aufbacken. Ein weiterer Vorteil ist das einfach kein Plastikmüll anfällt in die diese Dinger immer eingeschweißt sind und ihr braucht keine Zutatenliste studieren und das Übersetzen von E-Nummern kann ausbleiben.

Garma Masala könnt ihr ganz leicht selbst herstellen, man bekommt es aber auch in jedem Bioladen oder ihr stöbert mal durch kleine indische Läden. Das letzte Mal habe ich es sogar im thailändischen Spezialitätengeschäft gefunden, wo ich auch immer meine Limettenblätter kaufe. Diese Läden sind auch ein kleiner Tipp wenn ihr auf der Suche nach preiswerteren Tofuprodukten seid. Wobei hier meist der Nachteil ist, dass er nicht in Bio Qualität zu haben ist, und ich bevorzuge schon bio. Trotzdem fühle ich mich in diesen Läden immer wie Alice im Wunderland. Hier kann man aus dem Vollen schöpfen und sich Inspirationen holen.

Foto©Alexandra Schubert

Für das Kürbiscurry
450 g Hokaido- oder Muskatkürbis
1 rote Paprika
60 g Zwiebel
2 EL Tomatenmark
300 ml Kokosmilch
200 ml Gemüsebrühe oder Wasser
½ TL Kreuzkümmel
1 TL Garma Masala
1 TL frischer geriebener Ingwer
1 TL Currypulver
½ TL Galgant
2 getrocknete Limettenblätter
1 TL Apfelessig
4 EL Rapsöl

240 g Wildreis
3 l Salzwasser
30 g vegane Butter

Zubereitung des Kürbiscurrys
Kürbis in 2 cm große Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in 1 cm große Stücke schneiden. Paprika waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden. Rapsöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Kreuzkümmel, Garam masala, Ingwer,Galgant, Currypulver und Limettenblätter kurz mitrösten. Mit Apfelessig ablöschen und mit Kokosmilch und Wasser auffüllen. Das Ganze einmal aufkochen lassen. Tomatenmark und Kürbiswürfel. Den Kürbis nicht zu weich dünsten, und kurz vor dem Servieren die Paprikawürfel dazugeben und kurz mitkochen. Die Paprika sollte ruhig noch etwas Biss haben.
Zubereitung des Reises
Wildreis in einem Sieb gründlich waschen. Salzwasser oder Gemüsebrühe aufkochen, den Reis unter Rühren einrieseln lassen und ca. 5 Minuten kochen lassen. Anschließend die Hitze reduzieren. Den Wildreis weitere 45 Minuten auf
kleinster Flamme ziehen lassen, abgießen und in den Topf zurückgeben. Dann die vegane Butter in Flocken unterrühren. Den Reis in Schüsseln oder in tiefe Teller aufteilen und das Kürbiscurry darauf anrichten. Mit gehacktem Koriander bestreuen.

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