Bildschirmfoto 2013-03-29 um 15.46.49Es ist Karfreitag und heute ist mein großer Tag – ich backe.  Roland hat für mich ein Osterhasen Rezept der Schwierigkeitsstufe 2  rausgesucht – es stammt aus unserem Buch „Einfach Vegan die Süße Küche“.

Ich erinner mich noch gut daran – da uns beim ersten Versuch den Osterhasen aus seiner Form zu befreien  – der Osterhase im wahrsten Sinne des Wortes „entsprungen“ ist – letzten Endes haben wir einen Zweiten Osterhasen gebacken…

So erst mal die Einkaufsliste durch gehen –

200 g Dinkelmehl

120 ml Sojadrink

90 g Rohrzucker

80 g zimmerwarme vegane Margarine

30g geriebene Mandeln

30g Apfelmus

5   g Weinsteinbackpulver

1 Tl Vanillezucker

abgeriebene Schale einer halben Zitrone

1 Prise Salz

200 g dunkle, temperierte Kuvertüre

100 g Marillenmarmelade oder Aprikosenmarmelade

vegane Margarine zum Einfetten

Mehl zum Ausstauben

Bunter Zucker und Zuckerschrift zum dekorieren

Margarine mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz schaumig rühren. Mehl mit Backpulver versieben und mit den Mandeln unter die Margarine rühren.

Apfelmus und Sojadrink ebenfalls in den Teig einarbeiten. Die Backform gut ausfetten, bestauben und in die Form drücken und die Form mehrmals fest auf die Arbeitsfläche aufschlagen. Der Teig muss sich gut in der Form Verteilen, sonst fehlen dem Hasen eventuell die Ohren. Die Form im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad 40-45 Minuten backen. Nadelprobe machen.

Nach dem Backen den Osterhasen vollständig in der Form auskühlen lassen und vor dem Öffnen der Form den überschüssigen Teig abschneiden, damit der Kuchenboden gerade ist. Marmelade erwärmen und glatt rühren. Den Hasen mit der Marmelade dünn einstreichen. Die Schokolade im Wasserbad temperieren und den Hasen damit glasieren. Mit der Zuckerschrift den bunten Zucker dekorieren.

Zum fotografieren

Weißes Papier/ eine Leinwand zum Aufhellen

Einen Fensterplatz

Stativ, Kamera, Objektiv (wobei ich hier mit einer 5 D Mark II und einem 100 mm 1:2,8 Objektiv arbeite)

Meine Einstellungen:

Blende: 3,5f

Ich spiele gerne mit der Tiefenschärfe – hier hab ich eine möglichst kleine Blende gewählt um den Hintergrund/Vordergrund in Unschärfe verschwinden zu lassen – so liegt der Fokus direkt bei meinen Osterkuchen. Desto größer die Blendenzahl wird – um so mehr Schärfe wird im kompletten Bild erzielt.

Zeit:  1/30 sek.

Die Zeit ist hier bewusst etwas länger gewählt um die Stimmung der Kerzen mit einfließen zu lassen.Für diesen Effekt ist es unbedingt nötig mit einem Stativ und wenn möglich mit Selbstauslöser zu arbeiten, so kann nichts verwackeln.

Iso:  125

Je nach Lichtverhältnissen und ob mit Blitzanlage oder ohne Blitzanlage wird die Iso angepasst. Hier ist zu beachten das je nach Kameratyp ein „Rauscheffekt“ auftreten kann. Das Bild wirkt dann grieselich und stumpf – am besten Ihr Testet das einfach mal ganz bewusst aus – wie wirkt das Bild wenn ich mit der Höchst möglichsten Iso und dann wiederrum mit der kleinsten Iso arbeite.

Eine gute Übung für den Einstieg in die Fotografie ist, sich ein Motiv auszuwählen und dann ganz bewusst alle Faktoren durch zu probieren – kleine Blendenzahl, kurze Belichtungszeit, mittlerer Isowert – große Blendenzahl, lange Belichtungszeit hoher Isowert…. nach und nach geht es dann immer leichter von der Hand – die Blende, Zeit und Iso der Lichtsituation anzupassen- bis es letztlich wie von selbst geht.

So hier noch die kleine Geschichte weshalb hier kein Osterhase zu sehen ist – eigentlich sollte mein Blogbeitrag den Titel bekommen „als aus einem Osterhasen ein Osterlamm wurde“ (da ich nur eine Lamm-Form besitze….) aber da das Lamm nicht so recht aus seiner Form wollte und etwas unglücklich aussieht…hab ich aus dem Restteig einen kleinen  „Osterkuchen“ gezaubert  🙂

ich wünsch euch allen schöne Ostertage – gut Licht beim Fotografieren und viel Inspration für eueren Blog!

Beste Grüße

Alex

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